Was sind OV-Filme und was macht sie so besonders?


Ganz allgemein steht das Kürzel „OV” bei Kinovorstellungen für „Originalversion”, sprich der Film wird in der Sprache gezeigt, in der er gedreht worden ist. Darüber hinaus gibt es noch unzählige andere Abkürzungen, die in diesem Zusammenhang auftreten, z.B. „OmU” (Original mit Untertitel) oder „OmdtU” (Original mit deutschem Untertitel). Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hier eine Übersicht bei ikdb.de.

Der Ursprung geht bis in die 1920er Jahre zurück, als zum ersten Mal Tonfilme ins Kino gelangten. Bis dahin war der Stummfilm für die internationale Massenverbreitung problemlos. Mit Einführung von Stimmen folgten dann Untertitel, teure Mulitproduktionen in verschiedenen Sprachen und Anfang der 30er Jahre die Synchronisation, die bis heute besonders im Deutschen, Französischen und Spanischen verbreitet sind. Hier ein bisschen mehr Geschichte bei goethe.de.

Die Gegner der vollständigen Synchronisation fremdsprachiger Produktionen hingegen bringen einige plausible Argumente, warum es einfach mehr hermacht, Originalfassungen zu sehen. Neben der bildungspolitischen Komponente für besseres Sprachverständnis in der Bevölkerung zählen dazu besonders fatale Übersetzungen und Verlust von Wortwitzen, fehlende Dialekte und Akzente, Vereinheitlichung der Stimmen statt deren Einzigartigkeit und vor allem die Atmosphäre und Hintergrundgeräusche des Original Sets. Interessante Beispiele findet ihr hier bei gegen-synchro.de.

ikdb goethe-institut gegen-synchro
 
 
‹ zurück
1..10
 
 
 
 
 
 
 
www.dvdb.de www.dvdb.de www.moviegod.de www.filmbefreier.de www.cineplex.de