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Aktuell Lieblingsfestival von 1 Benutzern.
| Ort: | Hamburg |
|---|---|
| Veranstalter: | Filmfest Hamburg GmbH |
| Festivalwebseite: | http://www.filmfest-hamburg... |
| Beschreibung: | Filmfest Hamburg zeigt in acht Sektionen über 140 nationale und internationale Spielfilme und Dokumentarfilme in deutscher Erstaufführung, Europapremiere oder als Welturaufführung. Das Programmspektrum reicht von cineastisch anspruchsvollen Arthouse-Filmen bis zum innovativen Mainstreamkino, von Roadmovies und Melodramen über Komödien und Western zu Thrillern und Kinderfilmen. Filmfest Hamburg präsentiert die ersten Produktionen junger deutscher und internationaler Filmemacher ebenso wie die Filme berühmt-berüchtigter Regiegiganten des Kinos und besonderes norddeutsches TV-Filmschaffen. Oscar-Preisträger wie Clint Eastwood, Jodie Foster und Michael Moore, Arthouse Filmemacher wie Aki Kaurismäki, Jim Jarmusch, Peter Greenaway, Atom Egoyan und Wim Wenders, Dogma-Gründer Lars von Trier und deutsche Regisseure wie Fatih Akin, Ayse Polat und Oliver Hirschbiegel bilden die ganze - durchaus auch kontroverse - künstlerische Vielfalt des Festivals ab. Schon in den fünfziger Jahren gab es die Hamburger „Filmtage“, „Filmwochen“ und „Kinotage“. Diese wurden von der Hamburger Filmwirtschaft - allen voran die Real-Film - gemeinsam mit deutschen Verleihfirmen organisiert und ausgerichtet. 1968 taten sich junge Filmemacher zusammen, die die „1. Hamburger Filmschau“ organisierten, ein Wochenende, das als Film-Happening in die Geschichte des jungen deutschen Films eingegangen ist. Wenige Jahre später gründeten verschiedene Programmkinos aus der gesamten Republik die Arbeitsgemeinschaft Kino, die fortan ihren Sitz in Hamburg hatte und dort seit 1974 die jährlichen „Hamburger Kinotage“ ausrichtete. In der „Hamburger Erklärung“ wendeten 1979 sich Filmemacher u.a. Hark Bohm, Werner Herzog, Volker Schlöndorff und Wim Wenders gegen die Fremdbestimmung des deutschen Filmes durch „Gremien, Anstalten und Interessengruppen“ und initiierten das „Filmfest der Filmemacher“. Am 29.10.1979 wurde von Hamburger Filmemachern das „Hamburger Filmbüro e.V.“ gegründet, das ab 1986 das international beachtete „Europäische Low Budget Film Forum“ ins Leben rief, eine Filmschau und Filmdiskussion unter Beteiligung damals noch unbekannter Regisseure und Produzenten wie Derek Jarman, Stephen Frears und Lars von Trier. Um Kräfte zu bündeln und knapper werdende öffentliche Finanzen effektiver einzusetzen, schlossen sich das Low Budget Film Forum und die Kinotage Ende 1991 zusammen, um in Zukunft gemeinsam als „Filmfest Hamburg“ weiterzubestehen. Gründungsgesellschafter waren die AG Kino e.V. und das Hamburger Filmbüro e.V. . 1992 fand Filmfest Hamburg unter der Leitung von Rosemarie Schatter zum ersten Mal statt. 1994 folgte der Filmproduzent Gerhard von Halem als Festivalleiter. Dieses „neue“ Hamburger Festival war trotz bewußter Bezüge zu den Vorgänger-Veranstaltungen etwas völlig anderes als Kinotage oder Low Budget Film Forum. Im Zentrum standen zwar weiterhin „junges Kino“ und der „unabhängige Film“, aber die Atmosphäre von Filmfest Hamburg war seit 1994 wesentlich stärker von Glamour und Stars geprägt. 1995-2002 übernahm Josef Wutz das Festival. Unter seiner Leitung wurde das Festival kontinuierlich ausgebaut und etablierte sich bei Branche und Publikum als das Festival für Independent Filme. Darüber hinaus bot das Festival nun auch Hamburger Fernsehproduktionen ein eigenes Schaufenster. Ebenfalls erhielten die Neuen Medien und deren Wirtschaftsbetriebe eine Präsentations- und Diskussionsplattform bei Filmfest Hamburg. 2003 übernahm Albert Wiederspiel die Leitung von Filmfest Hamburg. |
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